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AI braucht Struktur. atvise® hat sie seit 2006.

Die Antwort steckt schon in Ihrem Projekt. Man muss sie nur abrufen können.

atvise® und AI: Warum offene Standards darüber entscheiden, ob künstliche Intelligenz in der Automatisierung Nutzen stiftet - und woran wir derzeit arbeiten. 

Ein Beispiel: 
- Eine Anlage meldet eine Störung. 
- Der zuständige Techniker ist nicht im Haus. 
- Der Kollege, der einspringt, kennt das Projekt nicht. 
- Er weiß nicht, warum ein Alarm so und nicht anders parametriert ist.
- Welches Skript greift an welcher Stelle? 
- Aber: Die Information ist im System vorhanden!
- Sie liegt im Projekt, in der Dokumentation und in den Logdateien. 
- Sie ist nur nicht in dem Moment abrufbar, in dem sie gebraucht wird...


Genau hier wird künstliche Intelligenz in der Automatisierung interessant - nicht als Ersatz für Fachwissen, sondern als Weg dorthin. Und genau hier zeigt sich, dass die entscheidende Frage nicht das Modell ist, sondern das System darunter.

Ein Assistent ist nur so gut wie sein Zugang zum System

Ein Sprachmodell kennt Ihre Anlage nicht. Es kann nur beantworten, was es lesen kann. In einem geschlossenen System bedeutet das: Es liest wenig - und was es liest, muss über eigens gebaute Zwischenschichten bereitgestellt werden. Jede dieser Schichten ist Aufwand, Fehlerquelle und Abhängigkeit.

Bei atvise® entfällt dieser Umweg. Der Grundstein dafür wurde lange vor der aktuellen AI-Diskussion gelegt.

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Drei Voraussetzungen für AI: atvise® hat sie.

Damit ein Assistent mit einer Anlage arbeiten kann, braucht er mehr als ein Sprachmodell. Er braucht strukturierten Zugriff auf Informationen, eine Umgebung für die Anwendung und offene Wege nach außen. Genau diese Grundlagen sind in atvise® seit Jahren vorhanden.

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01 - Alles lebt im Adressraum

OPC UA ist bei atvise® nicht eine Schnittstelle unter vielen, sondern der Kern.

Die gesamte Anlage, Projektstruktur, Variablen, Methoden, Alarme, Historie und Metadaten, liegt im OPC UA-Adressraum und ist über einen standardisierten, herstellerneutralen Weg abfragbar, typisiert und durchgängig objektorientiert. Der atvise® builder selbst ist ein OPC UA-Client. Die Struktur, mit der ein Assistent arbeiten würde, ist exakt dieselbe, mit der das Engineering seit jeher arbeitet.

Für ein Modell heißt das: Es muss nichts erraten:

  • Keine proprietären Konfigurationsdateien interpretieren.
  • Keine Bildschirminhalte auswerten.

Wer eine Anlage in atvise® projektiert hat, hat sie damit implizit bereits so beschrieben, dass eine Maschine sie verstehen kann.

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02 - Webtechnik als offene Basis

AI-Funktionen müssen dort entstehen können, wo bereits gearbeitet wird.

atvise® wurde von Beginn an auf HTML, JavaScript und SVG entwickelt. Assistierende Funktionen brauchen deshalb keine eigene Laufzeitumgebung und kein zusätzliches Client-Deployment.

Sie entstehen dort, wo bereits gearbeitet wird: 

  • im Browser, 
  • geräteunabhängig und 
  • ohne Plug-ins

Damit ist die technische Basis bereits vorhanden, um AI-Funktionen direkt in die bestehende Visualisierungsumgebung zu integrieren.

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03 - Offen heißt anschlussfähig

Die dritte Voraussetzung ist der Weg nach außen. Auch den bringt atvise® mit.

HTTP-, TCP- und ODBC-Clients, Import- und Exportwege über XML und CSV sowie eine offene Skript-Umgebung auf Basis von JavaScript ermöglichen die Anbindung an externe Systeme und Dienste. Dieselben Mechanismen, die heute die Anbindung an MES-, ERP- und Cloud-Systeme tragen, können auch für die Anbindung an KI-Dienste genutzt werden.

  • Ohne neue Kommunikationsschicht
  • Ohne zusätzliche Investition in eigene Schnittstellen
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Die Grundlage für AI ist längst da:

  • OPC UA strukturiert die Informationen. 
  • Webtechnik macht sie überall zugänglich. 
  • Offene Schnittstellen, Skripte und OPC UA Methoden schaffen den Weg nach außen.

Was heute für AI-Anwendungen gebraucht wird, ist damit keine völlig neue technische Welt. Es baut auf einer Architektur auf, die atvise® bereits seit Jahren prägt.

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Wo wir heute stehen

Wir haben die atvise® Architektur systematisch darauf untersucht, wo AI echten Nutzen stiftet und wo nicht. Erste assistierende Werkzeuge sind aufgebaut und stehen im Erprobungsbetrieb:

  • zur Unterstützung bei der Dashboard-Konfiguration 
  • bei Dokumentations- 
  • und Anwendungsfragen

Der größte Hebel liegt dabei nicht im laufenden Betrieb, sondern im Engineering. Dort entsteht Aufwand, der sich durch Assistenz spürbar reduzieren lässt. Und dort sind Fehler korrigierbar, bevor sie in einer Anlage wirksam werden. Agenten unterstützen in der Engineering-Rolle beispielsweise beim Generieren von Skripten, Displays oder Objekttypen.

In der Runtime spielen Agenten eine andere Rolle, die von deren Aufgaben und der Art des Zugriffs auf das Prozessabbild abhängen:

Lesen

unkritisch

Werkzeuge und Agenten können Informationen lesen.

Schreiben

kritisch

Prozesseingriffe und Schreibprozesse brauchen Kontrolle.


In der Automatisierung kann eine falsch geschriebene Variable einen Sollwert verstellen, ein Display zerstören oder eine Alarmkonfiguration aushebeln. 

Deshalb gilt für uns: 

  • Jeder Eingriff eines Assistenten braucht eine ausdrückliche menschliche Freigabe.
  • Jeder Vorschlag braucht eine Prüfung.

Wie es weitergeht...

...die Grundlagen stehen, die Richtung ist klar.

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Das war erst der Anfang.

Wir führen diese Arbeit in den kommenden Monaten fort und werden zeigen, was daraus entsteht. 

  • Sie erfahren es hier zuerst.