Universität Aachen - Institut für Textiltechnik (ITA)

Bedienung von Textilmaschinen mittels reiner Webtechnik

ITA RWT Aachen

 

Kunde: Universität Aachen - Institut für Textiltechnik (ITA)
Industrie: Maschinenbau / Textil
Projekt(e): verschiedene
Produkt: atvise® scada
SPSen verschiedene
Endkunde: -

Die Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen (kurz RWTH Aachen, international RWTH Aachen University) ist mit über 40.000 Studierenden die größte Universität für technische Studiengänge in Deutschland. Das Institut für Textiltechnik der RWTH Aachen (ITA) wiederum, beschäftigte sich im Bereich Automatisierung/Industrie 4.0 unter anderem mit dem HMI sowie deren Individualisierungsmöglichkeiten. Dabei werden in der Arbeitsgruppe um Adjunct Prof. Dr.-Ing. Yves-Simon Gloy Smart Mobile Devices als Unterstützungssysteme für Logistik, Produktion und Wartung gestaltet bis hin zu adaptive Lernsystemen für ältere Beschäftigte gestaltet.

So wurde im Rahmen des Exzellenzclusters „Integrative Produktionstechnik für Hochlohnländer“ eine Selbstoptimierung für Webmaschinen entwickelt, berichtet der Experte Marco Saggiomo MSc. Innerhalb des Projektes werden Anlagen mit speziellen Sensoren und Aktoren ausgestattet und mit einer speicherprogrammierbaren Steuerung (SPS) gekoppelt. Eine Anbindung an atvise® scada erfolgte über klassisches OPC. Dadurch lassen sich nun Parameter der Webmaschine endgeräteunabhängig, dezentral abrufen und verändern, da zur Visualisierung nur ein Standard Webbrowser benötigt wird (ohne Plugins, Java, etc). Mit atvise® scada können personalisierte HMIs erstellt werden. Durch die Vergabe von individuellen Zugriffsrechten für Anwender und Benutzergruppen können Veränderungen im Prozess nur von berechtigten Personen durchgeführt werden.

Nutzen der Implementierung von atvise® scada

Die Einarbeitungszeit in die Maschinenbedienung verkürzt sich, da das HMI an den Nutzer individuell angepasst werden kann. Somit können auch fachfremde Personen für die Bedienung der Maschinen eingesetzt werden. Die Bedienung und Überwachung kann auch auf andere Textilmaschinen übertragen werden.

Die Erreichbarkeit über das Internet bietet Möglichkeiten zur Fernwartung und auch zum effizienteren Support bei Maschinenausfällen. Der direkte Zugriff auf das Alarming, der Historisierung und den aktuellen Maschinenparametern über eine individuelle HMI, bietet im Schadensfall eine schnelle und effektive Unterstützung.

Die vorgestellten Arbeiten wurden von der Deutschen Forschungsgemeinschaft DFG im Rahmen des Exzellenzclusters "Integrative Produktionstechnik für Hochlohnländer" gefördert.

screenshot ITA RWT Aachen